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Geografische Verbreitung eisenoxidierender Bakterien

Lupe [1]

Eisenoxidierende Bakterien sind weit verbreitet und können unter geeigneten Bedingungen in großer Abundanz vorkommen.  In solchen Systemen haben diese Bakterien einen erheblichen Einfluss auf den Kohlenstoffkreislauf. Vermutlich sind sie auch zum primären Abbau von Huminstoffen in der Lage. In kalten Klimazonen, in denen große Mengen an organisch gebundenem Kohlenstoff in den Böden lagern, sind sie deshalb möglicherweise an der Freisetzung klimaaktiver Gase wie CO2 und CH4 beteiligt, indem sie schwer abbaubare Kohlenstoffverbindungen spalten und diese so für weitere Abbauprozesse zugänglich machen.

Lupe [2]

Im Rahmen eines von der Alexander von Humboldt Stiftung geförderten Projektes werden Eisenbakterienpopulationen in Feuerland untersucht. Das Projekt wird in Kooperation mit  dem Institut PROIMI in San Miguel de Tucuman, Argentinien bearbeitet.  Vergleichend werden Forschungsergebnisse aus anderen gemäßigten und kalten Regionen der Erde herangezogen. Besondere Bedeutung kommt den im Laufe der letzten Jahre im Nationalpark „Unteres Odertal“ [3] und in Norwegen gesammelten Erfahrungen zu.

Lupe [4]

Die angewandten Methoden reichen von Isolierung, Kultivierung und Mikroskopie eisenoxidierender Bakterien als Grundlage für physiologische Versuche und für taxonomische Arbeiten bis zu molekularbiologischen Methoden.  Kultivierungsunabhängige  Methoden, wie die Erstellung von Klondatenbanken und Hybridisierungstechniken werden angewandt, um Aussagen über bakterielle Lebensgemeinschaften in den untersuchten Systemen zu ermöglichen.

Fachgebietsleiter

Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Szewzyk
Tel +49 30 314 73 461
Raum BH-N 604
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