TU Berlin

UmweltmikrobiologieMikrobielle Verockerung in technischen Systemen

Umweltmikrobiologie Logo, Wassertropfen unter Lupe betrachtet

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Mikrobiologie der Verockerung bei neutralem pH-Wert und deren Verhinderung

Im Rahmen dieses Projektes sollen Bakterien, die unter neutralen pH-Wert Bedingungen oxidierte Eisenverbindungen ablagern, identifiziert und charakterisiert werden. Hierzu werden Proben aus diversen technischen Anlagen eingesetzt, die von verschiedenen Industriepartnern zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich sowohl um Brunnensysteme als auch um Trinkwasser-und Brauchwassersysteme in denen Verockerung auftritt.

Zur Identifizierung und Quantifizierung der relevanten Organismen werden verschiedene Kulturtechniken und auch kultivierungsunabhängige Methoden eingesetzt. An Hand von Sequenzdaten werden neue Gensonden bzw. Primer entwickelt, um damit die verschiedenen Bakterien an ihrem natürlichen Standort nachzuweisen. Dazu werden qPCR sowie Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) in Verbindung mit Epifluoreszenz-Mikroskopie bzw. konfokaler Laser Scanning Mikroskopie eingesetzt. Eisenbakterien aus der Stammsammlung des FG, sowie die neuen Isolate, sollen in Biofilmreaktoren eingesetzt werden, um den Prozess der Verockerung unter Laborbedingungen nachzustellen.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, den Prozess der Verockerung in technischen Anlagen entweder zu verlangsamen oder unter bestimmten Bedingungen sogar rückgängig zu machen. Dieser Ansatz soll neue Wege und Strategien zur Regeneration der Anlagen ermöglichen.

Lupe



Das Projekt wird gefördert durch das BMBF.

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe