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TU Berlin

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Trinkwasserbiofilme

Bedeutung von Begleitorganismen in Trinkwasserbiofilmen für das Überleben von Pathogenen im VBNC-Zustand und deren Reaktivierung

Im BMBF-Verbundprojekt „Erkennung, Risiko und Bekämpfung von vorübergehend unkultivierbaren Pathogenen in der Trinkwasser-Installation“ soll eine Datenbasis zur Abschätzung des Risikos von pathogenen Bakterien in  Trinkwasser-Biofilmen geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf dem „viable but not culturable“ (VBNC-) Zustand von Mikroorganismen in oligotrophen Habitaten.

Im Teilprojekt 6 wird der Einfluss typischer Trinkwasserbiofilme von Hausinstallationen auf das Verhalten von wasserrelevanten Pathogenen, wie Pseudomonas aeruginosa und Legionella pneumophila, untersucht.  Besonderes Interesse gilt hierbei dem VBNC-Zustand, der den Nachweis von Mikroorganismen mit klassischen Kulturtechniken erschwert. Die Organismen zeigen in diesem Zustand keine Kultivierbarkeit, sind aber dennoch lebensfähig.
Ziel des Teilprojekts ist es, Biofilme aus Rein- und Mischpopulationen von Trinkwasserbakterien und Pathogenen vergleichend zu untersuchen. Dabei werden Wechselwirkungen zwischen den Bakterien im Biofilm untersucht, die zum Überleben im oder zum Austritt  aus dem VBNC-Zustand führen können.


Eine artspezifische Zuordnung von Aktivitätsparametern und Vitalität, wird mit Hilfe verschiedener molekular- und mikrobiologischer Methoden durchgeführt. Die Entwicklung und Veränderung des Biofilms wird mit einem Konfokalen-Laser-Scanning-Mikroskop (CLSM) dokumentiert.

Lupe



Das Projekt wird gefördert durch das BMBF.

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Fachgebietsleiter

Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Szewzyk
Tel +49 30 314 73 461
Raum BH-N 604