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UMBOT - Filmpreis

Der Umweltmikrobiologie-Odertal-Filmpreis:

Die Vielfalt und Dynamik der Mikroorganismen läßt sich nicht immer in Fotos erfassen. Der UMBOT - Filmpreis soll dazu beitragen, dass das Potential der bewegten Bilder zukünftig verstärkt genutzt wird. Die Möglichkeit Tonspuren aufzunehmen ermöglicht es, das im Film gezeigte Verhalten gleich zu kommentieren.

  • Bersteinschnecke
  • Kriechende Schalenamöbe
  • Zoothamnium
  • Rädertierchen in Aktion
  • Unbekanntes protozoologosches Objekt
  • Bewegliche Grünalgen

Bersteinschnecke

Der Film dokumentiert ein interessantes Parasiten-Wirtsphänomen. Protagonisten sind befallene Bernsteinschnecken (Succinea putris), welche dem Saugwurm Leucochloridium paradoxum als Zwischenwirt dienen. Es handelt sich bei dem Parasiten um einen Saugwurm (Trematoda). Dieser nutzt während seines Entwicklungszyklus die Bernsteinschnecke um sich ungeschlechtlich zu vermehren. Hierbei bildet er hunderte Cercarien, welche sich in langen Schläuchen sammeln, den sogenannten Sporocysten. Diese erstrecken sich durch den ganzen Körper der Schnecke bis in deren Fühler, wodurch diese stark vergrößert und farbig gebändert werden. Durch auffälliges Pulsieren werden Vögel angelockt, welche die Schneckenfühler für Würmer halten und diese auffressen. So gelangt Leucochloridium paradoxum in seinen Endwirt , wo er letztendlich Eier legen kann, welche über den Kot der Vögel dann in die Umwelt abgegeben werden und von den Bernsteinschnecken mit der Nahrung aufgenommen werden.

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Kriechende Schalenamöbe

Die gefilmte Schalenamöbe kriecht bedächtig über den Objektträger und zeigt dabei sehr ausgeprägte Pseudopodien. Durch den absoluten Verzicht auf Schnitt und Kameraführung strahlt der Film eine große Ruhe aus.



Film 1: Ruhig vor sich hin kriechende Schalenamöbe. Aufnahme von U. Bayarsaikhan, S. Ceylan, R. Weiler bei 400 facher Vergrößerung und Phasenkontrast.

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Zoothamnium

Dieser Film hat einen zweiten Platz belegt und dokumentiert das interessante Verhalten einer riesigen palmenförmigen Kolonie aus hunderten Zellen von Zoothamnium arbuscula. Diese komplex aufgebauten Kolonien können eine Höhe von mehreren Millimetern erreichen. Bei Störung z. B. durch eine Pasteurpipette (Siehe Film) ziehen sie sich schnell kugelförmig zusammen und entfalten sich kurze Zeit später wieder.



Film 2: Zoothamnium arbuscula aus dem Plankton des Bogengrabens. Binokular-Aufnahme von M.T. Kettner und B. Schmidt.

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Rädertierchen in Aktion

Dieser drittplatzierte Film zeigt die Lebensweise eines Rädertierchens. Es hat sich mit seinem Fuß am Substrat festgeheftet. Sein Räderorgan ist zum Filtrieren ausgestülpt, kann aber zugunsten einer "Nase" eingezogen werden. Die pulsierende Struktur im Inneren stellt den Kaumagen dar mit dem eingestrudelte Partikel zerkleinert werden können.



Film 3: Rädertierchen aus der Mummert.
Aufnahme von U. Bayarsaikhan, S. Ceylan, R. Weiler bei 400 facher Vergrößerung.

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Unbekanntes protozoologosches Objekt

Im Siegerfilm wurde ein unbekanntes protozoologisches Objekt (UPO) von dem Probenahmestandort Bogengraben dokumentiert, welches zwei Geißeln besitzt und zur metabolen Bewegung fähig ist. Der Bogengraben befindet sich im Auengebiet des Nationalparks Unteres Odertal. Während der Überflutung des Gebiets in den Wintermonaten und bei Hochwasser ist der Bogengraben ein schnell fließendes Gewässer, wohingegen der Wasserfluss in den Sommermonaten nahezu zum Stillstand kommt.

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Bewegliche Grünalgen

Bewegliche Grünalgen aus der Oder, zu erkennen sind größere Euglena-Algen mit einem roten Augenfleck und sehr viele geißelbewegliche kokkale Grünalgen, die kugelförmige braune Zelle ist vermutlich der Gattung Trachelomonas zuzuordnen (Hellfeldmikroskop).



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Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Szewzyk
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Umweltmikrobiologie
Institut für technischen Umweltschutz
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Sekr. BH 6-1
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10587 Berlin
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